„Das Leben ist so und nicht anders.“ ist eine escargotische Erkundung der Räume, die im Laufe des Lebens von Frau Miko, die mittlerweile recht alt ist, vielleicht sogar hundertjährig, bewohnt und verloren wurden. Ihre geschichtsträchtigen, muschelartigen Geistesstrukturen haben sich mit denen von Lenia Friedrich verflochten, die in der Nähe ihres gemeinsamen Zuhauses träge/verträumt über ihren eigenen Alterungsprozess nachsinnt. Die animierten Sequenzen dieses Films drehen sich und durchlaufen Erinnerungsschichten, wobei sie einige der dort zu findenden Artefakte sowie die Spuren und Brüche aufdecken, die zurückbleiben, wenn Objekte, Erinnerungen oder Namen verschwinden.